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Freitag
4. Mai | 19:46 Uhr
Nichts ist komplex
- Performance von Stephan US
Rathausinnenhof Münster
Aus der Fülle des Nichts schöpft der Münsteraner Performancekünstler Stephan US. In seiner Performance Nichts ist komplex baut er ein abstraktes Gedankenstück mit Irrwegen auf. „….Seine Kreidestriche auf dem Boden ergänzen sich erst nach und nach aus nicht entzifferbaren Strichen zum fertigen Ganzen. Und alle Versuche, dieses gedanklich zu fassen zu bekommen, münden ins vielsprachige „Nichts“….“ Neue Westfälische, 25.09.2006
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Samstag
5. Mai | 10 - 16 Uhr
Die Słubfurter Touristeninformation -
Aktion von Michael Kurzwelly (PL/D)
Stadthaus 1 – Ecke Syndikatplatz, Münster
Mitten im Herzen der Stadt Münster informiert die Słubfurter
Touristeninformation über die aktuellsten Angebote. Entdecken Sie die
Gebiete jenseits Ihres Horizontes! Informieren Sie sich über Słubfurt,
die erste Stadt, die zur Hälfte in Polen und zur Hälfte in Deutschland
liegt.
Oder planen Sie dank des detaillierten Wanderführers Ihre Expedition in
5 Tagen um die weisse zone. Mieten Sie sich einen der ortskundigen
Wanderführer, der Sie sicher ums Nichts führt und machen Sie sich mit
den Traditionen der Zonenrandbewohner vertraut.
Weitere Infos: www.arttrans.de
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Sonntag
6. Mai | 20 Uhr
carte blanche
Stadthausgalerie Münster- Rathausinnenhof
Weitere Infos: hier
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Montag 7. Mai | 20 Uhr
Nichts bewegt sich - Werkstattaufführung von
Schülern des Gymnasium Paulinum
Stadthausgalerie Münster- Rathausinnenhof
18 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 10 des Gymnasium
Paulinum arbeiteten mehrere Monate gemeinsam mit Stephan US und ihrer
Kunstlehrerin und Künstlerin Jutta Lohaus zu den Themen Nichts, Stille
und Leere. Die Vermittlung der Technik von Improvisation, Aktions- und
Performancekunst bildete die Basis des Workshops. Auf diesem offenen
Nährboden entstanden vielfältige philosophische Assoziationen und
Ideen. In der Werkstattaufführung zeigen die Schülerinnen und Schüler
ihre “Fülle des Nichts“ in Aktionen, Performances und
Interventionen.
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Mittwoch 9. Mai | 20 Uhr
Silence – akustische Aktion von Jan Termath
Stadthausgalerie Münster- Rathausinnenhof
Wenn Stille die klangliche Entsprechung zu Nichts ist, dann müsste eine
musikalische Umsetzung des Nichts eigentlich ein Tacet-Stück sein.
Hört man aber John Cages 4‘33‘‘ so stellt sich die Frage: Gibt es
überhaupt Stille? Cage selbst antwortete: „There is no such thing as
silence. Get thee to an anechoic Chamber and hear there thy nervous
system in operation and hear there thy blood in circulation“
Folglich könnte es bei der musikalischen Umsetzung der Stille darum
gehen, möglichst tief einzudringen in dieses „fast nichts“, das „gegen
null“. Und hierbei können Klänge tatsächlich die Ohren öffnen.
Denn: der Gegensatz zwischen Klang und Nicht-Klang schärft das Ohr für
Klänge am Rande des Nichts.
Nicht nur John Cage befasste sich in seinem kompositorischen Schaffen
mit Stille. Jedoch seit Cage scheint die Stille eine größere Rolle zu
spielen in der Musik. Musik, die um die Stille herum komponiert ist, die
an die Grenzen zwischen Klang und Stille geht, wird in der Performance
von Jan Termath erklingen, auch wenn sein Instrument - die Tuba -
zunächst nicht leise Töne erwarten lässt.
Dazu liest der Münsteraner Tubist Texte von John Cage aus dessen Buch
„Silence“:
„I have nothing to say and I am saying it and that is poetry as I need
it“
Seit 2005 engagiert sich Jan Termath als Tubist und Leiter des
ENSEMBLE:HÖRSINN in Münster und anderen Orten, neue Klänge und die
Grenzbereiche der Musik unserer Zeit zu Gehör zu bringen: „Zeitgenössische
Musik bietet für mein Gefühl die größte Vielfalt – von absoluter
Stille bis zu komplexesten Strukturen. aber: wie komplex ist eigentlich
die Stille?"
Weitere Infos: www.ensemble-hoersinn.de
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Freitag 11. Mai | 20 Uhr
o.T. – Axel Dörner (D) und Robin Hayward (GB)
Stadthausgalerie Münster- Rathausinnenhof
Axel Dörner (Trompete) und Robin Hayward (Tuba) trafen sich zum ersten
Mal 1995 in London, wo Robin Hayward zu dieser Zeit lebte, seitdem
verfeinern beide ihr Zusammenspiel im Duo und sind auf ihrem jeweiligen
Instrument international wegweisend was zeitgenössische Musik von
Blechblasinstrumenten angeht. Die Klänge, welche die herkömmlichen
Hörgewohnheiten von Trompete und Tuba in einem hohen Maße verändern,
entwickeln sich oft aus der Stille an der Grenze zum Nichts. Die Formen
dieser Musik überraschen durch ihre Unvorhersehbarkeit in der Anordnung
der Klänge. Sowohl Hayward als auch Dörner leben zur Zeit in Berlin
und konzertieren in Europa, Asien, Amerika und Australien.
Weitere Infos: www.robinhayward.de
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Samstag 12. Mai | 11 - 15 Uhr
Arbeiten für ein Kulturdenkmal – Performance
von Rolls Rolf Langhans
Öffentlicher Raum - Innenstadt Münster
Konzept für die Performance-Reihe „4 PEACE s“ von Rolls Rolf
Langhans sind seine fürs
21. Jahrhundert geschaffenen NEURO PERFORMANCES, die in dem von ihm
benannten offenen WerkRaum entstehen. Die NEURO PERFORMANCE Arbeiten für ein Kulturdenkmal ist eine Darstellung, in der die Performancekunst selbst Empfang, Begrüßung und Begegnung durch den Performance-Künstler ist, in der Zeit bewegt oder zum Stillstand kommt...... Innere wie äußere Form der Begegnung im hier
und jetzt. Konkret ideelle Positionen markierend, aufspürend,
gleichzeitig Vernetzungen schaffend. Besinnung auf den Anteil dort, dem
Anderen, wahrnehmbaren, von Anfang an, verbundenem unsichtbaren Raum.
Rolls Rolf Langhans arbeitet in seinen Installationen, seiner
Performancekunst, in Wort- und Klangwerken an dem Sichtbarmachen
zeitlicher Abläufe und Vernetzungen.
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Sonntag 13. Mai | 20 Uhr
carte blanche
Stadthausgalerie Münster- Rathausinnenhof
Weitere Infos: hier
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Montag 14. Mai | 20 Uhr
ZERO – A….the end – Klangperformance von
Stephan US
Stadthausgalerie Münster- Rathausinnenhof
Zum Schluss des Büros für Nichts & mehr arbeitet Stephan US in der
Klangperformance ZERO „A..........the end“ an und mit repetetiven
Klangstrukturen. Er spielt das Ende von Langspielplatten, die von
Platten wie „Abba“ bis „Aschenputtel“ gehen, auf bis zu 10
Plattenspielern ab. Diese letzte Spur, die „tonlose“ Endlosrille
einer Platte hat ein kaum hörbares Klangspektrum. Verstärkt und
gemischt moduliert er diese zu einem fast hypnotischen Klangraum zu
akustische Assoziationen vom menschlichen Puls, Meeresrauschen bis zu
maschinellen Rhythmen, an dessen Ende die Stille steht.
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